[./index.html]
[./freetz_2d_unser_dorf.html]
[./feuerwehr_freetz.html]
[./freetzer_gentlemanns_club.html]
[./freetzer_feiern_oktoberfest.html]
[./oktoberfestclubinmunchen.html]
[./in_die_luft.html]
[./ziegelei_wilhelmi.html]
[./ziegelei_wilhelmi.html]
[./missionsfest_freetz.html]
[./freistaat_nartum.html]
[./bushauschen.html]
[./vom_ton_zum_stein.html]
[./jetzt_auch_maenner.html]
[./hausfrauenbund.html]
[./gemeinschaft.html]
[./radtour.html]
[./lonie_schendel.html]
[./georg_jaschinski.html]
[./historisches_aus_freetz.html]
[./erntewagen.html]
[./gemeinderat_freetz.html]
[http://www.SPD.Freetz.de]
[./bi_freetz/burgerinitiative_gegen_mammut2dgasanlage_freetz.php]
[http://kanzlei-kownetka.de/tinc?key=aw2EzQlR&formname=FreetzFORUM'>http://kanzlei-kownetka.de/tinc?key=aw2EzQlR&formname=FreetzFORUM'>http://kanzlei-kownetka.de/tinc?key=aw2EzQlR&formname=FreetzFORUM]
[http://kanzlei-kownetka.de/tinc?key=JxhzAqFH]
[./link_listen.html]
[./impressum_freetz.html]
[Web Creator] [LMSOFT]
Vom Ton zum Stein
www.Freetz.de
Der Weg vom Ton zum Stein (30.08.2004)
Sommerprogramm der Gästeführerinnen: Fahrradtour führt durch Freetz

Freetz. Mit 15 Teilnehmern fand unlängst die Fahrradtour „Vom Ton zum Stein“ unter der Leitung von Gästeführerin Erika Jaschinski statt. Schon am 1. Mai hatte ein ähnlicher Ausflug stattgefunden. Da das Interesse sehr groß war, hatte sich Jaschinski entschlossen, das Angebot im Rahmen des Sommerprogramms zu wiederholen.

Treffpunkt war das Dorfgemeinschaftshaus in Freetz. Zu Beginn gab es einen Rückblick auf die Historie der Freetzter Ziegelei. In den Tonablagerungen, nur wenige Meter unter der Oberfläche, entdecke man immer wieder Fossilien, Wirbel und Rippenknochen sowie Gehörknöchelchen, aber auch Zähne von Haien, verschiedenste Muscheln und Schnecken, erläuterte die Gästeführerin. Einige Beispiele aus ihrer eigenen Sammlung hatte sie zur Veranschaulichung mitgebracht.

Dass man aus Ton und Lehm Ziegel formen, trocknen und brennen kann, ist schon seit Jahrhunderten bekannt. In Freetz wurde die erste Ziegelei 1893 in Betrieb genommen. Hermann Höyns kaufte ein Grundstück und stellte einen Ziegelmeister sowie weitere Facharbeiter aus dem Lipper Land ein. Zu Beginn leisteten die reine Handarbeit, aber schon nach wenigen Jahren hielt die Technik Einzug. 1914 wurden Flammrohr-Niederdruckdampfkessel, Kollergang mit Presse und eine Kolbenpumpe angeschafft, mit der im Winter das Wasser aus der Grube gepumpt wurde. Die Kriegsjahre waren für die Ziegelei Jahre des Stillstands, die Nachkriegsjahre hingegen Wirtschaftswunderjahre, in denen die Ziegel förmlich warm weggingen. In den späten 60er Jahren wurde der Betrieb aufgelöst.

Wenige Jahre später kaufte Heinrich Oltmanns aus Jeddeloh Grundstücke in der Gemarkung Tiste und begann mit dem Aufbau des damals größten Ziegelwerkes in Europa. Seit 1989 ist die Produktionsstätte im Besitz der Wienerberger Ziegelwerke.

Nach der ersten Einführung fuhr die Gruppe durch den Ort Freetz. Ein kurzer Stopp wurde vor den beiden Fachwerkhäusern Haase und Kogge eingelegt, die mit ihren Giebeln das Bild der Eichenstraße prägen. Vorbei an der jetzt als Fischgewässer dienenden Tonkuhle ging es zum Wienerberger-Werk.

Seit zwei Jahren werden hier mit der weltweit modernsten Produktionsanlage Ziegel geformt und gebrannt. Beim Rundgang berichtete der Betriebsleiter über den Tonabbau, die Mischung, Aufbereitung bis hin zum Walzen und Pressen des Tones. Heute kommen bis zu 300.000 Ziegel (NF-Format) täglich aus dem Ofen und sind auf Paletten für den Versand fertig.

Den Abschluss bildete eine kleine Tour durch den Thörenwald. Sie endete bei Elfriede Hennings mit einem Klönschnack der Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen.
.