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Feuerwehren der Samtgemeinde führten Herbstabschlussübungen durch

Viel für den Ernstfall gelernt

18.11.2005


Für die Organisation der jährlich stattfindenden Herbstababschlussübungen in der Samtgemeinde Sittensen waren diesmal die Feuerwehren Vierden und Sittensen zuständig. Fast 100 Brandbekämpfer nahmen teil.


In Vierden hatten die Wehren aus Wohnste, Freetz und Kalbe einen Brand in einer Kfz-Werkstatt und einen Verkehrsunfall zu bewältigen. Das Szenario: Nach einer Verpuffung im Werkstattgebäude waren mehrere Verletzte zu retten. Vor dem Grundstück hatte ein vorbeifahrender Trecker die Vorfahrt einer Pkw-Fahrerin missachtet. Das Fahrzeug geriet unter den Anhänger, beide Insassen wurden eingeklemmt. Die Vierdener rückten zur Menschenrettung mit Atemschutz-Einsatz vor und gingen zum Löschangriff über. Die Wohnster waren mit dem LF schnell vor Ort und kümmerten sich um die Eingeklemmten. Der Pkw musste fachgerecht zerlegt werden, um den Beifahrer zu befreien und die ärztliche Versorgung der Fahrerin noch im Wagen zu ermöglichen. Die Wehren Freetz und Kalbe verlegten vom Unterflurhydranten eine B-Leitung zum Wohnster Tanklöschfahrzeug und unterstützten die Brandbekämpfung. In Sittensen diente das riesige Gelände von Hans Siemers in der Königshofer Heide mit verschiedenen Reithallen und Pferdeställen als Übungsobjekt. Angenommen wurde ein Feuer im Heu- und Strohlager und einem angrenzenden Schuppen. Die Sittenser Feuerwehr begann zügig mit der Brandbekämpfung. Nach einer ersten Erkundung forderte Ortsbrandmeister Horst Kollecker die Nachbarwehren Hamersen, Lengenbostel und Tiste zur Verstärkung an. Die Atemschützer kämpften sich durch die Rauchschwaden, um Pferde zu retten. Die Nachbarwehren nutzten das hinter dem Anwesen liegende Regenrückhaltebecken zur Wasserversorgung. Tiste und Hamersen schützten die hintere Seite der Anlage und wurden dabei von Lengenbostel unterstützt. Zusätzlich wurde eine Wasserversorgung zum Sittenser Tanklösch- und Löschwagen verlegt. Zum Abschluss setzte Sittensen die Drehleiter ein, um nochmals eine Lageerkundung vorzunehmen. Der Ortsbrandmeister wollte herausfinden, ob die Wassermenge des Regenrückhaltebeckens reichen würde. "Bei einem echten Großbrand müssten weitere Wasserstellen genutzt und alle Bördewehren alarmiert werden", bilanzierte Kollecker. Gemeindebrandmeister Arnold Hoppe, sein Stellvertreter Torben Henning sowie weitere Ortsbrandmeister hatten die Übung beobachtet und gaben bei der Nachbesprechung Hinweise für Verbesserungen. Fazit: Die Übungen sind wichtig, weil jeder Brandschützer viel für den Ernstfall lernen kann.

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