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Feuerschutzausschuss empfiehlt Bezuschussung für Feuerwehrgerätehaus-Neubau in Lengenbostel

Weil die Sicherheit nicht gewährleistet ist

11.07.2006


(mey). Die Feuerwehr Lengenbostel plant den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses. Der Feuerschutzausschuss der Samtgemeinde Sittensen unter dem Vorsitz von Johann Burfeind hatte sich in seiner jüngsten Sitzung mit dem Antrag der Gemeinde Lengenbostel auf Bezuschussung des Vorhabens zu beschäftigen. Dem entsprach das Gremium einmütig.


Warum ein Neubau notwendig ist, erläuterte Dieter Jungemann, Bürgermeister der Gemeinde Lengenbostel/Freetz. Die Fahrzeugbox des Feuerwehrgerätehauses entspricht nicht mehr der Norm, insbesondere weil die Abstände zwischen Fahrzeug und Box nicht gewährleistet sind und so die Sicherheit für das Feuerwehr-Personal nicht gegeben ist. Der Gruppenraum ist zu klein und bietet für größere Veranstaltungen wie Jahreshauptversammlungen oder Besprechungen nach Übungsdiensten nicht genügend Platz. Zudem ist die Bausubstanz des mittlerweile 30 Jahre alten Gebäudes nach Jungemanns Auskunft sehr schlecht und die Heizungsanlage entspricht auch nicht mehr dem neuesten Stand. Die Gemeinde habe nach einem Ortstermin beschlossen, den Gerätehausneubau zu unterstützen und zunächst komplett vorzufinanzieren. Aber: "Ohne einen Zuschuss der Samtgemeinde ist eine Realisierung des Vorhabens nicht möglich", betonte Jungemann. In Anbetracht der klammen Finanzlage der Kommune hatte er einen Finanzierungsplan aufgestellt. Demnach beantragt die Gemeinde Lengenbostel einen Zuschuss von 75.000 Euro, aufgeteilt in drei gleiche Jahresraten in Höhe von 25.000 Euro - zahlbar ab 2009, "weil dann die Finanzierung für das Dorfgemeinschaftshaus abgeschlossen ist und die Samtgemeinde mehr Luft hat". Der Gemeinderat habe weiter beschlossen, die laufenden Unterhaltungskosten für das neue Feuerwehrgerätehaus voll zu übernehmen, sofern sich die Samtgemeinde mit einem jährlichen Zuschuss, wie bei den Feuerwehrhäusern in Freetz und Vierden, beteiligen werde. Im Falle von größeren Investitionen schlug er eine hälftige Kostenteilung zwischen Gemeinde und Samtgemeinde vor. Ein geeignetes Grundstück für den Neubau sei in Aussicht, so der Bürgermeister. Das Gremium begrüßte den Finanzierungsplan, "schon in Anbetracht der Haushaltskonsolidierung", wie Hans-Georg Bahlburg anmerkte. Der Plan stelle ein großes Entgegenkommen der Gemeinde gegenüber der Samtgemeinde dar. Klaus Huhn wollte von Gemeindebrandmeister Arnold Hoppe wissen, wie es jetzt mit der Dienst- und Einsatzbereitschaft bei der Lengenbosteler Feuerwehr aussehe. Hoppe hatte sich im letzten Jahr wegen der mangelnden Beteiligung gegen einen Neubau ausgesprochen. Inzwischen sei die Wehr aktiver geworden und die Beteiligung sowohl an Diensten als auch an der Jahreshauptversammlung besser geworden, meinte der Gemeindebrandmeister. Auch neue Mitglieder seien beigetreten.

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