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Feuerwehr übte im ehemaligen Ärztehaus

Rettung unter Atemschutz

17.04.2012

Über Steckleitern retteten die Brandschützer unter schwerem Atemschutz

die Vermissten Personen aus dem ehemaligen Ärztehaus










 ©Rotenburger Rundschau


(r/nf). "Wohnungsbrand mit starker Rauchentwicklung im ehemaligen Ärztehaus in der Sittenser Mühlenstraße mit acht vermissten Personen“, lautete die Einsatzmeldung für eine Übung der Feuerwehren der Samtgemeinde. Nachdem sich die sofort angerückten Sittenser Brandschützer unter Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Werner Postels eine Überblick über die Situation verschafft hatten, wurden die Wehren aus Freetz, Wohnste und Lengenbostel sowie ein Rettungswagen der Schnelleinsatzgruppe (SEG) aus Zeven nachalarmiert.


Das Gebäude war stark verqualmt und konnte nur unter schwerem Atemschutz betreten werden. Als besondere Schwierigkeiten erwies sich, dass einige Türen verschlossen waren, und das Gebäude über viele Räume verfügte, sodass sich die Einsatzkräfte leicht verlaufen konnten. Trotzdem machten die Brandschützer die vermissten Menschen ausfindig und retteten sie mit zwei Steckleitern über einen Balkon sowie ein Fenster an der Vorderseite. Für die Brandbekämpfung von außen wurde eine Wasserversorgung vom nahegelegenen Mühlenteich eingerichtet. Im Inneren des Gebäudes kam die Wärmebildkamera der Samtgemeinde zum Einsatz, um nach versteckten Glutnestern zu suchen und diese abzulöschen. Nach einer Stunde waren die Vermissten gerettet, an das medizinische Personal übergeben und das Feuer unter Kontrolle. Postels bilanzierte: "Eine rundum gelungene Übung, die die Zusammenarbeit unter den Ortswehren gestärkt hat.“ Das Ärztehaus an der Mühlenstraße, das in den nächsten Wochen abgerissen wird, erwies sich dabei als ideales Übungsobjekt.

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