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Bördewehren übten drei Großeinsätze

Für den Ernstfall geprobt

05.11.2007


(r/ks). In den vergangenen beiden Wochen rückten die elf Bördewehren zu den jährlichen Brandmanövern aus. Unter den kritischen Augen von Gemeindebrandmeister Arnold Hoppe und seinem Stellvertreter Torben Henning sowie einiger Ortsbrandmeister und Vertreter übten die Feuerwehrmänner an verschiedenen Objekten den Ernstfall.


Bei der ersten Übung in Freetz hatten die Brandschützer auf dem Hof von Johann Schlesselmann aus einer in Brand geratenen Scheune mehrere Personen zu retten und besonders die benachbarten Gebäude zu schützen. Die Wehr Freetz war als erste vor Ort und begann mit der Wasserversorgung von dem nahe gelegenen Teich und entfernte die in der Scheune befindlichen gefährlichen Gasflaschen. Zur Rettung der verletzten Personen wurden die Atemschützer eingesetzt. Diese wurden von den Wehren Wohnste, Vierden und Kalbe unterstützt. Die Wehr Wohnste postierte sich mit dem Tanklöscher und dem Löschfahrzeug auf dem Hof und half der Heimwehr bei den Löscharbeiten. Zudem sorgten die Wohnster für eine ausreichende Ausleuchtung der Einsatzstelle, so dass alle Brandschützer sicher auf der weitläufigen Hoffläche arbeiten konnten. Die Wehren aus Kalbe und Vierden waren für den Wassernachschub zuständig. So verlegte die Wehr Kalbe über eine Länge von 430 Metern B-Schläuche von der Lehmkuhle zum Hof. Die Wehr Vierden versorgte das Wohnster TLF aus einem 200 Meter entfernten Bohrbrunnen mit Wasser. Bei der anschließenden Manöverkritik lobten alle die klaren Anweisungen des Einsatzleiters und Ortsbrandmeisters Jörg Cöllen. Der zweite Einsatz spielte sich am Ramscher Weg bei Andreas Rathjens in Groß Meckelsen ab. Die Wehren aus Groß und Klein Meckelsen sowie Ippensen wurden alarmiert. Neben der Brandbekämpfung und der Absicherung des Nebengebäudes galt es auch hier, mehrere verletzte Personen zu retten. Die Groß Meckelser Feuerwehrmänner sorgten schon auf dem Weg zum Einsatzobjekt für das Verlegen der Wasserversorgung vom Oberflurhydranten und konnten somit unverzüglich mit der Brandbekämpfung beginnen. Unterdessen hatten sich die Atemschützer ausgerüstet und rückten zur Menschenrettung an. Die Wehr Klein Meckelsen sorgte zunächst für die Ausleuchtung der Brandstelle und rettete die verletzten Personen aus dem Stallanhang. Die Wehr Ippensen legte zur weiteren Unterstützung eine Wasserversorgung und unterstützte bei der Brandbekämpfung. Auch hier war der einhellige Tenor der Beobachter: Dies war eine sehr gut ausgearbeitete interessante Übung, bei der alle Einsatzkräfte zu tun hatten. Den Abschluss der drei Übungen fand in Hamersen auf dem Hof von Gerd Kaiser statt. An dieser Übung nahmen neben Hamersen die Wehren aus Sittensen, Lengenbostel und Tiste teil. Hoppe und Henning waren sich einig, dass diese Herbstabschlussübungen notwendig sind und besonders die Zusammenarbeit der Wehren bei sehr unterschiedlichen Brandobjekten und bei Dunkelheit im Vordergrund steht.

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